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Unweigerlich muss nun einmal zugegeben werden, dass wir in Zeiten leben in denen „Umweltverschmutzung“ großgeschrieben wird. Man hört zwar regelmäßig von neuen „Umweltschutzkonzepten“ und von immer wieder neu anberaumten G-Treffen, bei denen debattiert wird, wie sich die CO² Emissionen senken lassen, jedoch sind konkrete Handlungen zum effektiven Umweltschutz und der Vermeidung von Umwelt- und Industriegiften bei Weitem nicht in Sicht. Die Verantwortlichen schieben sich stattdessen die Zuständigkeit oder einfach mal salopp gesagt den „Schwarzen Peter“ gegenseitig zu und setzen stetig neue Termine zur Klärung, doch was dabei herauskommt sieht man ja.

 

Bereits seit Jahrzehnten ist bekannt, dass unsere Lebensmittel, unser Trinkwasser und unsere Hygieneartikel mit teils hochgiftigen Abfallprodukten aus den Industriellen Produktionen belastet sind. Nur leider tut keiner etwas dagegen. Selbst die Medien, bei denen wir doch auch immer einen gesunden Menschenverstand und eine gewisse Skepsis bewahren sollten, berichten seit Jahren von der Problematik. Verwunderlich ist es dabei also nicht, wenn einem dabei der Verdacht der schleichenden Dezimierung unserer Überbevölkerung in den Sinn gerät. Was aber können wir nun dagegen unternehmen? Als Antwort bleibt nur ein Schluss übrig – Eigenverantwortung zeigen und sich selbst schützen soweit es möglich ist.

 

Aber wie kommen nun solche Mengen an Schadstoffen in unsere Nahrungsmittel und in‘s Trinkwasser.
Da ein Großteil unserer Nahrung heutzutage maschinell verarbeitet wird, kommen die unverarbeiteten Nahrungsmittel mit Rückständen von Reinigungsmitteln (zur Reinigung und Desinfektion der Verarbeitungsanlagen) in Kontakt, die eben eine Vielzahl von Schadstoffen enthalten. Allein durch die Verarbeitung in Anlagen aus Aluminium, wird eine nicht unerhebliche Menge von Aluminiumoxiden von der Nahrung aufgenommen. Diese gelangen letzten Endes durch Verzehr der Nahrung in den menschlichen Organismus, wo sie eigentlich ja nichts zu suchen haben. Auch unser Trinkwasser wird teils mit Substanzen angereichert, welche sich nicht gerade gesundheitsfördernd auf den Menschen auswirken.

 

Skeptiker mögen nun sagen: “Das ist doch aber alles überprüft worden und bewegt sich innerhalb vorgeschriebener Normen.“ Das ist auch soweit richtig, allerdings wissen nur die wenigsten, dass diese vorgeschriebenen Richtwerte anhand von Statistiken erstellt wurden und selbst ärztliche Gutachten, aus denen die schädliche Langzeitwirkung hervorgeht, außer Acht lassen. Somit muss jeder für sich selbst entscheiden, was er seinen Körper zumuten möchte und was nicht.

Hier nun einige Beispiele:

 

Fluorid in der Zahnpasta – Fluorid ist ein hochtoxisches Nervengift und entsteht als Nebenprodukt in der Schwerindustrie. Es steht im Verdacht, Autismus, ADHS und weitere Nervenkrankheiten auszulösen bzw. zumindest deren Entstehung zu begünstigen. Die enorm schädliche Wirkung auf das Gehirn ist wissenschaftlich nachgewiesen und die WHO hat Fluorid bereits als Neurotoxin eingestuft. Trotzdem wird unsere Zahnpasta munter weiter fluoridiert, um vor Karies zu schützen. Lustigerweise wurde bei einer Studie festgestellt, dass bei Menschen, die ihre Zähne mit fluoridfreier Zahnpasta putzen seltener Karies und Parodontose auftraten, wie bei Menschen die fluoridierte Zahnpasta benutzten.

Umweltgifte und wie sie unsere Gesundheit belasten

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Paraffine oder Silikone in Cremes oder Shampoos können nicht nur den Menschen direkt beeinflussen, sondern auch wie andere Chemikalien ins Grundwasser gelangen. Sie sind nicht abbaubar und werden so dem Ökosystem zugeführt. Was dies auf Dauer für Auswirkungen haben wird, kann ebenfalls niemand so genau abschätzen.

 

Nitrat als Dünger - Damit Pflanzen schneller wachsen, düngen Landwirte mit Stickstoff. Die Pflanzen speichern den Stickstoff als Nitrat in ihren Zellen. Diese Substanz ist harmlos. Bakterien können Nitrat jedoch in giftiges Nitrit umwandeln. Das passiert, wenn das Gemüse lange warmgehalten oder wieder aufgewärmt wird (z.B. in der Mikrowelle). Bei hohen Temperaturen - zum Beispiel beim Trocknen oder Räuchern - verbindet sich Nitrit mit bestimmten Abbauprodukten von Eiweißen, mit den Aminen. Dadurch entstehen Nitrosamine, welche krebserregend sind. Nitrit ist außerdem ein Bestandteil von Pökelsalz. Daher steckt es in gepökelten Fleischwaren, beispielsweise in der Salami, in rohem Schinken oder Kassler. Nitrit steht auf dem Etikett als Konservierungsstoff Natrium-Nitrit oder Kalium-Nitrit beziehungsweise als Kalium-Nitrat oder Natrium-Nitrat (E 249 bis E 252).

 

Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) in Grund- und Trinkwasser. In ganz Bayern haben Wissenschaftler mittlerweile Kontaminationen mit den Chemikalien gefunden. Sie stehen in Verdacht, Krebs erregend zu sein. Dies wurde bereits im Jahr 2018 vom Bayerischen Rundfunk berichtet. Leider ist diese Kontamination des Grund- und Trinkwassers nicht nur auf den Freistaat Bayern beschränkt, sondern bundesweit nachweisbar.

 

Reinigungsmittel und der Kleidung
In einer Vielzahl von Reinigungsmitteln, aber auch in Textilien kommen Chemikalien wie sogenannte NPEs, NPEOs, PVC, Flammschutzmittel uvm. vor, welche die, bisher beschriebenen schädlichen Wirkungen auf den Menschen bei Weitem toppen. Denn diese Stoffe werden auch als hormonaktive Gifte bzw. endokrine Disruptoren bezeichnet, d.h. kommen diese Stoffe in den menschlichen Organismus kommt es zu einer erheblichen Störung des Hormonhaushaltes.

 

Weiteres zu den endokrinen Disruptoren
Fachgesellschaften wie die Endocrine Society veröffentlichten umfassende Stellungnahmen, die WHO bezeichnete endokrine Disruptoren bereits vor drei Jahren als "globale Bedrohung". Auch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie widmete bei ihrer Frühjahrstagung in Lübeck gleich zwei hochkarätig besetzte Symposien den endokrinen Disruptoren. Hauptbotschaft: Der permanente und kaum zu vermeidendem Kontakt mit hunderten Chemikalien löst generationenübergreifend Schadwirkungen aus, deren langfristige Konsequenzen im Moment kaum zu überblicken sind. Das fängt an bei Fruchtbarkeitsstörungen, Einflüssen auf Volkskrankheiten wie Adipositas, Diabetes und bestimmten Krebsarten bis hin zu Hirnentwicklungsstörungen bei Kindern. Professor Anders Juul von der Universität Kopenhagen machte deutlich, dass seit 50 Jahren die Konzentration von Spermien und die Zahl normaler Spermien im männlichen Ejakulat sowie die Spermienbeweglichkeit erheblich abgenommen haben. Den männlichen Zuhörern sagte er: "Sie haben einen niedrigeren Testosteron-Spiegel als Ihr Vater in Ihrem Alter." Zugleich hätten Krankheiten der männlichen Fortpflanzungsorgane zugenommen. Eindringlich vermittelte auch Professor Barbara Demeneix aus Paris ihre Botschaft. Allein die Schäden, die hormonaktive Umweltgifte an männlichen Reproduktionsorganen anrichten, beziffern sie für die EU auf 15 Milliarden Euro jährlich. Für die Wahrscheinlichkeit eines kausalen Zusammenhangs zwischen endokrinen Disruptoren und bekannten Schadwirkungen kommen sie auf jährliche Kosten von 157 Milliarden Euro. Es sei daran erinnert, dass die Diskussionen um hormonaktive Chemikalien bereits seit Jahrzehnten andauern. Im Jahre 1996 war das Buch "Our Stolen Future" erschienen.

 

Und die Problematik betrifft die ganze Welt!

Selbst am entlegensten Pol der Erde haben Wissenschaftler Industriegifte gefunden. Eine heute veröffentlichte Studie der Umweltstiftung WWF (World Wide Fund for Nature) zeigt anhand aktueller Forschungsergebnisse die chemische Belastung von Menschen und Tieren (u.a. Wale, Eisbären, Seehunde und Falken) auf. Viele der nachgewiesenen Substanzen werden nach wie vor in täglichen Konsumartikeln eingesetzt. Mit der Veröffentlichung der Studie startet eine internationale WWF Kampagne zur Verstärkung des aktuellen europäischen Gesetzesvorhabens in der Chemikalienpolitik. Die WWF Studie macht erstmals umfassend die Gefahren beispielsweise von Fluorchemikalien deutlich, die heute immer noch auf dem Markt sind. Diese Fluorverbindungen werden unter anderem bei der Herstellung von Textilien und Antihaftbeschichtungen wie Teflon eingesetzt. Viele Fast-Food Verpackungen sind mit Fluorchemikalien beschichtet, die über die Nahrung aufgenommen werden und sich im menschlichen Körper anreichern. Der Bericht hebt außerdem Phthalate, Phenole und bromierte Flammschutzmittel als besonders besorgniserregende neue Substanzgruppen hervor. Phthalate kommen in Kunststoffen wie PVC vor, Phenolverbindungen in Dosen, Plastikflaschen und Computergehäusen, bromierte Flammschutzmittel beispielsweise in Polsterbezügen und Fernsehern. Diese giftigen Verbindungen, die in vielen verschiedenen Tierarten gefunden wurden, können schwere Gesundheitsstörungen verursachen: von Schäden auf das Immunsystem, Verhaltensstörungen, Einflüssen auf das Hormonsystem (wie oben beschrieben) bis hin zu Krebs.

 

Fazit

Wie du siehst, werden wir leider in unserer „modernen“ Welt permanent mit Umweltgiften konfrontiert. Dies fängt beim Zähneputzen an und zieht sich wie ein roter Faden durch fast alle alltäglichen Aufgaben und Tätigkeiten, welche wir verrichten. Es ist fast unmöglich geworden, nicht mehr mit Giften in Berührung zu kommen, die letztendlich unsere Gesundheit angreifen und zerstören. Aber eben nur fast. Einer der wichtigsten Aspekte, um sich vor Umweltgiften zu schützen ist es, mit offenen Augen und wachem Verstand durch die Welt zu gehen. Informiere dich über deine Nahrung, die du zu dir nimmst, über deine Kleidung, deine Kosmetik und über Reinigungsmittel, die du nutzt. Der Mensch ist ein bequemes Gewohnheitstier und ist es gewohnt immer alles zu bekommen was er will, und zwar auf dem einfachsten Weg des geringsten Widerstandes, den er finden kann. Aber ist es das wert? Ist es wirklich wert, nur wegen Bequemlichkeit seine Gesundheit und sein Leben auf’s Spiel zu setzen?

 

Entscheide selbst, dein Körper wird es dir allemal danken!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

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