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1. Akzeptiere, auch einmal gestresst zu sein

Um Stress besser bewältigen zu können ist es sehr wichtig diesen erst einmal zu erkennen und sich selbst einzugestehen, dass man jetzt gestresst ist. Es bringt dir nichts, wenn du immer den „Starken“ gibst und innerlich fast am zerbrechen bist. Akzeptiere die Situation und erlaube dir selbst auch gestresst zu sein, denn durch ein Unterdrücken wirst du deinen Stress dadurch nur noch verstärken. Schreibe dir z.B. einen Zettel mit allen Dingen, die du noch vorhattest, so hast du diese schon einmal aus dem Kopf und kannst dich konzentrierter der Erledigung deiner Vorhaben widmen.

 

2. Rede mit einer vertrauten Person über das, was dich stresst

Wie gerade schon erläutert, bringt ein Unterdrücken rein gar nichts. Rede mit jemandem über deinen Stress und überlegt gemeinsam woran es liegt, dass du dich unter Druck gesetzt fühlst. Entsteht dies durch Personen, die dir nahestehen, so sprich mit ihnen darüber und erkläre ihnen deine Situation, sie werden sicher für dich da sein.

 

3. Nimm den „Stress“ nicht mehr als negativ wahr

Sobald du gelernt hast zu akzeptieren, dass du gestresst bist, kannst du nun versuchen deine Einstellung zum Stress zu ändern. Soll heißen, nimm den Stress nicht als etwas schlechtes wahr, sondern versuche ihn so zu sehen, dass er dich motivieren und unterstützen kann, dich voran zu bringen. Wie Buddha einst sagte entsteht alles aus unseren Gedanken. Ändere deine Gedanken und du änderst die Welt.

 

4. Gönne dir etwas Gutes

Wer viel leistet, braucht auch einen Ausgleich. Treibe zum Beispiel Sport, geh zwischendurch spazieren, auch wenn es eigentlich zeitlich gar nicht passt. Dein Körper muss regelmäßig mit dem Tages- & Glückshormon Serotonin versorgt werden und dieses wird ausgeschüttet, wenn du dich belohnst. Gönne dir etwas Gutes und wirke so dem Stress entgegen. Du wirst dich gleich viel ausgeglichener fühlen, wenn du für deine Leistung auch einen Lohn erhältst, auch wenn dieser von dir selbst kommt.

 

5. Über die Ernährung gegenwirken

Auch über die Ernährung kannst du Stress entgegenwirken. Vor allem ist es wichtig, dass du dir beim Essen genügend Zeit nimmst und „achtsam“ ist. Wer schlingt, weil die Zeit knapp ist, belastet seinen Organismus zusätzlich und zwingt ihn „gestresst“ darauf zu reagieren.

 

Diese Lebensmittel helfen gegen Stress:

Blutdrucksenkende Lebensmittel: Öle mit ungesättigten Fettsäuren, Knoblauch, frischer Fisch, wenig Salz, Obst (Bananen, Rosinen, Kiwis, Wassermelonen),

Vitamin B1 für die Nerven: Hülsenfrüchte, Kartoffeln, Fleisch

 

6. Teile dir deine Zeit im Vorfeld ein

Um eine bessere Übersicht zu behalten, kannst du dir eine Prioritätenliste erstellen. Hier listest du auf, was zu erledigen ist und ordnest es nach der Priorität. Du kannst auch versuchen dir für jede Aufgabe schon im Vorfeld eine feste Dauer einzuteilen, mache dies jedoch nur, wenn du dich dann auch an diese halten kannst und du auch akzeptieren kannst, dass Feierabend ist, selbst wenn die Aufgabe noch unerledigt ist.

 

7. Erlernen von Entspannungstechniken

Im richtigen Moment zu entspannen, kann wahre Wunder wirken. Du kannst z.B. einen Kurs besuchen, um Entspannungstechniken oder Meditation zu erlernen. Diese werden dir in Situationen, in denen dir die Decke auf den Kopf zu fallen scheint, sehr behilflich sein, auch wenn du diese nur für wenige Minuten praktizierst. Über deinen Atem kannst du beispielsweise deine Herzfrequenz und deinen Blutdruck und letztlich dein „Gestresst-sein“ senken.

 

8. Nimm dir die Erholung die du brauchst

Achte in deiner Prioritätenliste auch darauf dir Erholungsmomente einzutragen. Spätestens, wenn du merkst, dass dein Kopf „dicht“ macht, ist es an der Zeit, alles für einen Moment liegen zu lassen und diesen Moment nur für dich zu nutzen. Mache eine der erlernten Entspannungsübungen, gehe ein Stück spazieren oder atme einfach einmal richtig tief durch. Um mit Stress besser umgehen zu können, sind entsprechende Entspannungsphasen das A und O!

 

9. Lieber einmal explodieren als implodieren

Wenn es denn wirklich einmal so weit kommen sollte, dann lasse es unbedingt raus. Ein „In sich hineinfressen“ hilft keinem und führt auf Kurz oder Lang nur zu weiteren Problemen. Lass deinen Ärger freien Lauf, wenn es nicht mehr anders geht. Lieber einmal laut den Ärger heraus gebrüllt, wie ewig darunter zu leiden ist die Devise.

 

10. Stress als solchen kommunizieren

Wie schon in Tipp 2 beschrieben ist es wichtig deinem Umfeld mitzuteilen, dass du gestresst bist. Nur so wissen andere darüber Bescheid, dass du dich unter Druck gesetzt fühlst und können ggf. etwas ändern. Auch wenn es vielen unangenehm ist, ist es doch auch sehr wichtig mit seinem Chef oder Vorgesetzten darüber zu sprechen. Vielleicht lassen sich sogar Aufgaben umverteilen. Denn ein dauerhaft gestresster Mitarbeiter wird schneller krank und wird nicht die Arbeitsleistung erbringen können, wie ein ausgeglichener Mitarbeiter. Daran wird sicher auch dein Chef Interesse haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

10 Tipps zur besseren Stressbewältigung

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