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Alle Jahre wieder setzen sich rund 40 % der Deutschen Neujahrsvorsätze. Zu den beliebtesten zählen: weniger Stress, mehr Zeit für die Familie, mehr Sport/Bewegung, mehr Zeit für sich selbst, gesündere Ernährung. Doch warum gelingt es nur wenigen ihre Vorsätze auch tatsächlich zu erreichen? Dies ist relativ einfach erklärt: Die Menschen setzen sich oft nur für einen einzigen Abend des Jahres mit ihren Vorsätzen effektiv auseinander – nämlich am letzten Abend des alten Jahres, an dem sie mit Familie, Freunden und Bekannten über ihre gesetzten Vorsätze sprechen. Das neue Jahr hat kaum begonnen und schon ist der Alltag, nach all den Feiertagen, der Ruhe und Besinnlichkeit, zurückgekehrt, fällt es den allermeisten schwer sich an die, sich selbst versprochenen Dinge zu halten und die eigene Komfortzone zu verlassen. Klar – im Geiste lassen sich die Dinge oft so leicht umsetzen, doch den Übergang von der geistigen Planung und Vorstellung in das tatsächliche „Tun und Handeln“ stellt für die meisten dann eine unüberwindliche Hürde dar. Doch was können wir effektiv tun, um „am Ball zu bleiben“ und unsere Neujahrsvorsätze umzusetzen und die gesteckten Ziele zu erreichen? Hier einmal 5 Tipps, die bei der Umsetzung von eigenen Vorsätzen helfen.

1. Planen statt Träumen – der Weg ist das Ziel
Wer sich nur mit dem endgültigen Ziel beschäftigt, wird dieses kaum erreichen. Natürlich ist es sehr angenehm sich vorzustellen, dass man ein gestecktes Ziel erreicht, jedoch ist es essenziell sich mit dem „Wie“ auseinanderzusetzen. Wer sich überlegt wie er an das Ziel gelangen will, ist auch in Situationen, in denen das Ziel in unerreichbare Ferne zu rücken scheint, gewappnet damit umzugehen und am „Ball“ zu bleiben.

2. Die Vorsätze notieren und terminieren
Ein weiterer wichtiger Punkt ist, sich seine Vorhaben und Vorsätze aufzuschreiben und sich einen Zeitpunkt zu setzen, wann man was erreichen und umsetzen will. Einer Studie zufolge ist die Wahrscheinlichkeit ein Vorhaben tatsächlich auch umzusetzen weit größer, wenn dieses aufgeschrieben wurde und man sich einen realistischen Termin setzt, bis wann das Ziel erreicht werden soll. Das Grundlegende dabei ist, sich nur Ziele und Fristen zu setzen, die auch wirklich realisierbar sind!

3. Auf die kleinen Dinge achten – Jeder Schritt zählt
Es wird nichts außer Demotivation bringen, dauerhaft den Fokus auf das Ziel zu richten. Nur wer jeden einzelnen Schritt dankbar erkennt, behält sich die nötige Motivation weiterzumachen, um schließlich auch am Ziel anzukommen. Hier spielt wieder einmal das Thema Achtsamkeit eine wichtige Rolle – wer achtsam das große Ganze erkennt, versteht auch, dass ein Vorhaben immer aus mehreren Schritten besteht, angefangen von der geistigen Planung bis hin zur effektiven Umsetzung. Alles ist miteinander verbunden und kann nicht ohne das andere existieren.

4. Herzblut – steh in Flammen für deine Sache
Nur wer die volle Überzeugung erlangt, alles schaffen zu können was man sich vornimmt, wird seine Ziele auch mit Leichtigkeit und Freude erreichen. Lasse dein Herzblut in deine Vorhaben fließen, motiviere dich immer wieder selbst und lass dein inneres Feuer für deine Sache brennen!

5. Vom Denken in’s Handeln – Verlasse deine Komfortzone
Viele Menschen schaffen den Sprung nicht, vom Denken in’s Handeln zu kommen – sei es der „innere Schweinehund“ der einen davon abhält sich mehr zu bewegen, die doch so bequeme Couch, oder gar alte Dogmen und Glaubensmuster – am Ende hat jeder sein Leben in der eigenen Hand und ist, wie man so schön sagt, seines eigenen Glückes Schmied. Nutze also deine Möglichkeiten und Fähigkeiten und bringe den „Schweinehund“ zum Schweigen, lasse die bequeme Couch zurück, denn wenn du an deinem Vorhaben aktiv gewirkt hast, warten große Belohnungen wie tiefe Zufriedenheit mit dir selbst und deinem Handeln, innere Ruhe und Ausgeglichenheit und Motivation für neue Vorhaben.

Um es abschließend einmal mit den Worten von Johann Wolfgang von Göthe zu sagen:
„Das größte Wissen nützt uns nichts, wenn wir nicht bereit sind es auch anzuwenden.“​​​​​​​

Neujahrsvorsätze - so setzt du sie wirklich um

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Artikel vom 01.01.2020. Autor: Mario Münzer