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Alle wollen schnelles Internet, mobil surfen, wo und wann immer man Lust hat. Möglich wäre das. Die Sache hat allerdings einen Haken: Ob Handymasten, WLAN-Router, Schnurlostelefone oder zahlreiche andere technische Geräte, sie alle senden Strahlungen aus, die wir nicht bewusst wahrnehmen. Unserer Gesundheit können sie jedoch schaden, wie zahlreiche Studien belegen. Umso wichtiger ist es zu wissen, wie man sich davor schützen kann.

 

Natürliche und künstliche Strahlung

Die Kommunikation innerhalb unseres Körpers erfolgt nicht nur mittels chemischer Botenstoffe, sondern auch über elektrische Signale, wie es etwa im Elektrokardiogramm (EKG) sichtbar wird. Die natürlichen elektromagnetischen Frequenzen unserer Umwelt beeinflussen diese Informationsprozesse und sind notwendig für eine optimale Funktion der Regelkreise des Körpers. Besondere Bedeutung für alles Leben auf der Erde haben hierbei die Schumann-Resonanzen, die aus Impulsentladungen durch Gewitteraktivitäten gespeist werden und eine Frequenz von etwa zehn Hertz (das sind 10 Impulse pro Sekunde) aufweisen – den gleichen Takt, in dem auch unser Gehirn im entspannten Zustand schwingt. Vor der Technisierung lebte der Mensch in Harmonie mit diesen natürlichen Frequenzen. Heute werden diese von technischen Störfrequenzen überlagert. Dass dies auf Dauer unsere Gesundheit beeinträchtigt, ist nicht unwahrscheinlich. So wie es auch zu Störungen kommt, wenn zwei Radiosender auf der gleichen Frequenz senden. Dann sprechen wir von Elektrosmog, der durch künstliche Strahlungsquellen wie Mobilfunkmasten, WLAN-Router, Smartphones, schnurlose Telefone und so weiter erzeugt wird. Doch während wir andere Gefahren sehen, hören, riechen oder schmecken können, haben wir kein Sinnesorgan, das uns vor schädlichen Strahlungen warnt. Es gibt allerdings Menschen, die darauf mit Symptomen wie Kopfschmerzen oder Schlafstörungen reagieren. Diese Beschwerden können so massiv sein, dass die Betroffenen durch die ständige Flucht vor elektromagnetischen Feldern kaum in der Lage sind, ein normales Leben zu führen.

 

WLAN – Die Problematik gepulster Strahlung

Dank zahlreicher WLAN-Hotspots soll es künftig überall möglich sein, mit dem Smartphone im Internet zu surfen. Jetzt sollen selbst Grundschulen mit dieser Technologie ausgerüstet werden. Zu allererst sollte jedoch jeglicher Verdacht einer Gesundheitsschädigung ausgeräumt werden, gerade wenn es um unsere Kinder geht. Die Hauptproblematik der WLAN-Technologie ist neben der hochfrequenten Strahlung die eingesetzte niedrigfrequente Taktung bzw. Pulsung. Hierbei werden selbst im Standby Betrieb, in regelmäßigen Abständen kleine Datenpakete (sogenannte Beacons) ausgesendet, um die Kommunikation mit den Endgeräten zu gewährleisten. Besonders kritisch ist die Tatsache, dass diese Pulsung im Bereich von zehn Hertz liegt, also im gleichen Bereich wie der Alpha-Rhythmus unseres Gehirns im entspannten Zustand. Diese niederfrequente Pulsung findet man außer bei WLAN auch bei schnurlosen Telefonen, Smartphones, Mobilfunkmasten, Energiesparlampen und bei Mikrowellenherden.

 

Studien und Urteile belegen die Risiken hochfrequenter Strahlung

Für den bisher umfangreichsten Bericht zur WLAN-Studienlage hat die Diplom-Biologin Isabel Wilke über einige Jahre mehr als 100 internationale Studien ausgewertet. Sie kommt darin zu dem Schluss, dass die geltenden Grenzwerte nicht vor den gesundheitlichen Auswirkungen der WLAN-Strahlung schützen und diese Technologie aufgrund ihrer zelltoxischen Wirkungen in Krankenhäusern, Unterrichtsräumen, Schlaf- und Aufenthaltsräumen, Arbeitsplätzen und öffentlichen Verkehrsmitteln nicht genutzt werden sollte. Zusammengefasst kommen die Studien bezüglich der Risiken der Mobilfunknutzung zu folgenden Ergebnissen (dabei können die Gefahren teils schon von Strahlen ausgehen, die tausendfach unterhalb der geltenden Grenzwerte liegen):

  • Die Krebsentstehung und -entwicklung wird gefördert
  • Oxidativer Zellstress entsteht, gleichzeitig werden die körpereigenen Antioxidantien reduziert, das fördert entzündliche Erkrankungen und schwächt das Immunsystem
  • Die Blut-Hirn-Schranke wird durchlässiger, wodurch schädliche Substanzen in Gehirn gelangen können, was zu Kopfschmerzen, Erschöpfungssyndromen, ADHS etc. führen kann
  • Die Spermien werden geschädigt und die Embryonalentwicklung negativ beeinflusst

Die Hauptproblematik der Hochfrequenzen liegt darin, dass sich die Mikrowellenstrahlung im Millimeterbereich etwa über die Hautdrüsen in den Organismus einkoppeln könnte, da die Spiralstruktur der Schweißdrüsen ähnlich wie eine Antenne wirkt. Bereits nach kurzer Zeit könnten dauerhafte Gewebeschäden entstehen. Hierzu gibt es aktuell fünf Untersuchungen mit teilweise besorgniserregenden Ergebnissen. Über 200 Wissenschaftler aus 40 Ländern fordern aus diesem Grund einen Aufschub beim Ausbau von 5G, bis die gesundheitlichen Risiken eindeutig geklärt sind.

 

Wie können wir uns im Alltag vor der Strahlung schützen?
 

  • Telefonieren mit dem Festnetz
    - Schnurlostelefone mit „Full-Eco-Funktion“ nutzen (muss erst aktiviert werden)
    - Kabelgebundene Telefone benutzen
     
  • Nutzung von Handy und Smartphone
    - Das Handy nicht direkt am Körper tragen
    - Zum Telefonieren einen Kopfhörer oder Freisprecheinrichtung nutzen
    - Möglichst oft die mobilen Daten deaktivieren
    - Bei schlechtem Empfang am Besten gar nicht nutzen
    - Niemals das Handy nachts neben das Bett legen!
    - Nach Möglichkeit ganz auf das Smartphone verzichten
     
  • Umgang mit WLAN
    - WLAN-Router und alle Geräte die WLAN senden und empfangen können so häufig wie möglich abschalten
    - Router nicht in der Nähe des Schlafzimmers installieren
    - Der Hotspot Funktion des Anbieters wiedersprechen
    - Nach Möglichkeit Kabelverbindungen nutzen
     
  • Nutzung von elektrischen Geräten
    - Beim Gerätekauf darauf achten, dass sich Funkfunktionen deaktivieren lassen
    - Keine elektrischen Geräte im Schlafzimmer nutzen
     

Besondere Schutzmaßnahmen

  • Kinder und Schwangere sollten gar keine Smartphones nutzen
  • „Antiwave“ Kleidung schützt den Körper vor zu hoher Strahlenbelastung
  • Spezielle Abschirmfarben können verwendet werden, um die Strahlung in den Wohnräumen zu reduzieren
  • Wer gerade baut, kann sich auch nach speziellen Baustoffen erkundigen, welche die Strahlung reduzieren und abschirmen können
  • Es gibt weitere, unzählige Möglichkeiten die Strahlung zu reduzieren wie beispielsweise sogenannte Orgonpyramiden, Entstörer, Harmonisierungsgeräten usw. Hierbei ist es das Beste auf seine Intuition zu vertrauen.

 

Unterstützung von Innen heraus

  • Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist auch bei diesem Thema essenziell. Zusätzlich können z.B. mit Kieselsäure und Zeolith Schwermetalle aus dem Körper geleitet werden und somit die Reduzierung von Strahlung unterstützt werden. Außerdem ist es wichtig sein Immunsystem mit allen nötigen Vitaminen zu versorgen, da dieses als erstes von zu hoher Strahlung beeinträchtigt wird.

    Siehe auch Artikel: Gesunde Ernährung

 

Aktiv werden!

Den meisten Menschen ist nicht bewusst, welche Gefahren die zunehmende kabellose Digitalisierung birgt. Je mehr aktiv werden, umso eher muss die Politik den Stand der internationalen Forschung anerkennen. Wünschenswert wäre eine Umkehr der Beweislast: Nicht die Aufsichtsbehörden sollten die gesundheitlichen Risiken nachweisen müssen, sondern die Digitalkonzerne die Unbedenklichkeit ihrer Produkte. Im Prinzip müssten die Technologien einer Zulassungspflicht unterliegen wie auch Medikamente.

Da viele Menschen nicht komplett über die Problematik der Mobilfunkstrahlung und des Elektrosmog aufgeklärt sind, ist es wichtig aktiv zu werden und bei einer Aufklärung der Bevölkerung zu helfen. Es reicht schon wenn du deinen Freunden und Bekannten Informationen dazu gibst und sie bittest, diese auch weiter zu verbreiten.

 

Wenn du Interesse hast, kannst du auch gerne die Petition zum Ausbaustopp des 5G Netzes unterstützen.
Diese findest du über folgenden Link:

https://www.change.org/p/bundesnetzagentur-stop-5g-netzausbau

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

5G & Mobilfunk - was ist wirklich dran?

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