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In diesem Artikel möchte ich gerne einmal meine eigenen Erfahrungen mit euch teilen und aufzeigen, dass jeder seine eigene Art und Weise der Meditation entwickeln sollte und nicht blind vertrauend Anleitungen folgen sollte, denn der Weg zum Selbst soll dich schließlich zu deinem eigenen Selbst führen und nicht zum Selbst eines anderen.

 

Und so beginnt meine Reise vor ungefähr genau drei Jahren, als ich gezwungen war mein ganzes Leben umzukrempeln. Ich begegnete zu dieser Zeit mehr und mehr Menschen, die mir das bestätigten, was eigentlich schon seit meiner Kindheit in mir schlummerte und ermutigten mich endlich meinen eigenen Weg zu gehen und alte Überzeugungen und Dogmen abzulegen. Und so begann ich, mich vermehrt mit Themen wie Spiritualität und Meditation zu beschäftigen und stellte plötzlich fest, dass dieses Wissen eigentlich all die Jahre schon in mir vorhanden war und ich nur die Augen davor verschlossen hatte.

 

Ich begann mir eine tägliche Meditationsroutine vorzunehmen und absolvierte meine Ausbildungen zum Meditationsleiter, Entspannungstrainer, Reiki Meister, usw. Wie den meisten Menschen überkamen mich immer wieder Zweifel: Mache ich das richtig? Meditiere ich oft genug? Warum erlebe ich während der Meditation nicht so schöne Dinge, welche andere immer so wortgewaltig beschreiben? Und jedes Mal, wenn ich mich einmal nicht an meine fest vorgenommenen Meditationszeiten hielt, machte sich Ärger und Frustration in mir breit. Doch warum sollten wir dem nachgeben, wo es doch so wichtig ist sich nicht mit anderen zu vergleichen und den eigenen Weg zu finden und zu beschreiten. Und somit legte ich alle Bücher, Anleitungen, geführte Meditationen, mit denen ich mich bisher beschäftigt hatte zur Seite und begann ab diesem Zeitpunkt nur noch auf mein inneres Selbst zu hören und dieses sagte mir ausdrücklich: Wenn du bereit bist für deine Art der Meditation und du aufhörst alles in Frage zu stellen, dann wird die Meditation von ganz allein zu dir kommen. Vertraue einfach auf das was du tust und sei dir gewiss, dass es IMMER genau das richtige für dich sein wird! Plötzlich wurde mir klar, dass Meditation so vieles mehr ist, wie in all den schönen Büchern, Anleitungen und auf CDs beschrieben ist.

 

Ich erkannte, dass ich selbst als Kind schon meditierte und meinen Weg eigentlich schon damals hätte gehen können. Doch wo wäre ich heute, wenn ich nicht all die Erfahrungen, auch wenn viele schmerzhaft, traurig und unschön waren, gemacht und durchlebt hätte. Sicher wäre ich nicht der Mensch, der ich heute bin und könnte mein Wissen und meine Erfahrungen nicht auf die Art und Weise weitergeben, wie ich jetzt tue.

 

Zwei der grundlegenden Elemente, um seine eigene Art der Meditation zu finden und den Weg zum eigenen Selbst zu gehen sind: 1. absolutes Urvertrauen, dass alles was man macht genau richtig ist und alles was einem widerfährt einen Sinn hat – nämlich Erfahrungen zu sammeln und 2. Pure Dankbarkeit für das eigene Leben, für die Menschen die einen umgeben und begleiten, für Nahrung und Kleidung, ein Dach über dem Kopf zu haben, nicht frieren zu müssen, für die herrliche Natur und alle Lebewesen – kurz gesagt, für einfach alles was das Leben zu bieten hat. Sobald man diese beiden Punkte umsetzen kann ist es nur noch eine Frage der Zeit (wobei Zeit wieder ein relativer, vom Menschen erschaffener Begriff ist), bis man feststellt, wie oft man eigentlich schon unbewusst meditiert hat und erkennt wie man dies auch in Zukunft ganz einfach umsetzen kann.

 

Natürlich sind Dinge wie Atmung und Ungestörtheit eine Hilfe beim Meditieren, jedoch habe ich schon die Erfahrung gemacht, dass selbst im größten Chaos z.B. beim Wocheneinkauf, wenn alle Menschen um einen herum gestresst und genervt erscheinen und alle durcheinanderquasseln, selbst dann eine Meditation möglich ist und sich das innere Selbst für einen fokussierbar bleibt. Auch sind Hinweise wie: die Augen geschlossen halten, immer gerade sitzen, niemals Gedanken folgen und immer wieder zur Ruhe zurück zu finden, erst einmal Nebensache. Solange du deine Aufmerksamkeit auf solche Unzulänglichkeiten lenkst wird es schwierig sein der Stimme deines Selbst – nämlich deiner Intuition lauschen zu können und diese wird dir IMMER genau sagen, was gut für dich ist und dir deinen Weg aufzeigen bzw. mehrere Möglichkeiten, welche dir in der aktuellen Situation zur Verfügung stehen.

 

Auch sollte der Begriff Meditation niemals mit Entspannung in Verbindung gebracht werden, denn das ist Meditation nicht! Natürlich können wir, wenn wir über uns und unser Handeln nachsinnen, mit der Zeit (und schon wieder das Wort 😉) einen Zustand der inneren Ruhe und Ausgeglichenheit erreichen welcher uns leichter entspannen lässt und uns hilft in „stressigen“ Situationen anders reagieren zu können. Aber Meditation als reine Entspannungstechnik zu nutzen und zu sagen: „ich meditiere 10 Minuten am Tag und bin dann absolut tiefenentspannt.“ Ist meiner Meinung nach nicht möglich.

 

Setze dich einfach erst einmal mit dir selbst auseinander und sei bereit alles über Bord zu werfen. Baue dann dein Urvertrauen, dass einfach immer alles gut wird, auf und vertraue immer, ja absolut immer auf deine Intuition, denn diese hat absolut nicht davon, dich zu täuschen, anders wie es im „Außen“ so oft der Fall ist. Sobald du die Dinge siehst wie sie wirklich sind, wird sich fast von allein ein tiefes Gefühl von Dankbarkeit für einfach alles in dir entwickeln und sei dir gewiss, so wie du die Welt siehst – also nicht wie sie dir von anderen gezeigt wird, sondern allein auf deiner Wahrnehmung und Erkenntnis beruht – genauso ist sie auch, denn dies ist deine Realität und sie gehört nur dir.

 

Und so kannst du deine Realität, deine Welt immer nach deinen Wünschen und Vorstellungen gestalten. Sei dir einfach immer bewusst, lenke deine Gedanken in die gewünschte Richtung und strahle es mit ganzem Herzen aus – denn alles was du ausstrahlst kommt auch wieder zu dir zurück (Gesetz der Resonanz – Aktion-Reaktion). Und plötzlich stellst du fest, dass auch du schon lange „meditiert“ hast bevor du dich überhaupt mit diesem Thema auseinandergesetzt hast, nämlich auf deine ganz eigene und vor allem für dich richtige und passende Art.

 

Ich hoffe nun, ich konnte dir mit diesem Artikel einen kleinen Einblick in meine eigenen Erfahrungen geben und dir zeigen, dass dein individueller Weg immer genau der richtige für dich ist.


Akasha-Phoenix

 

 

 

 

 

  

 

Meditation - Auf dem Weg zum Selbst

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