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  1. Schlafhygiene
    Nur noch den Film zu Ende schauen, oder vielleicht noch einen kurzen Spaziergang? Alleine hierin, verbergen sich schon Faktoren die das Ein- bzw. Durchschlafen beeinflussen. Ein guter Tipp ist es, wenn du dir feste Schlafgewohnheiten vornimmst und diese umsetzt. Z.B. immer feste „Zubettgeh-Zeiten“ einzuhalten, auch wenn gerade noch ein spannender Film läuft. Dieser wühlt dich emotional sowieso auf und lässt dich schwerer in den Schlaf finden. Wer feste Schlafrituale hat, trainiert den Körper und Geist darauf in diesen Zeiten abzuschalten.
     
  2. Schlafzimmer ideal temperieren
    Schläfst du lieber kuschelig warm, oder doch im Winter mit offenem Fenster und der knackig kühlen Luft im Schlafzimmer? Die Temperatur spielt tatsächlich eine wichtige Rolle für einen erholsamen Schlaf. Als geeignete Temperatur im Schlafzimmer gelten kühle 16 bis 18 Grad Celsius. Wem das einfach zu kalt ist, der sollte sich nicht scheuen, bei bis zu 20 Grad schlafen zu gehen - frieren bringt nämlich auch nichts. Und Temperaturen unter 16 Grad fördern sogar die Schimmelbildung, weil die Feuchtigkeit, die der Körper nachts ausscheidet, nicht trocknen kann. Wichtiger als kühle Luft ist ausreichend Sauerstoff: abends vorm Zubettgehen 15 Minuten stoßlüften, dann schläft sich's besser. Außerdem sind zwischen 45 und 65 Prozent Luftfeuchtigkeit optimal.
     
  3. Vor dem Schlafen entspannen
    Dein Arbeitstag war sehr fordernd, dann noch die Kinder vom Training abgeholt, die Hausaufgaben kontrolliert, die Brote für die Schule vorbereitet und und und. Wer in so einer Situation versucht, um 22 Uhr ins Bett zu gehen, wird sich wahrscheinlich nur unruhig hin- und herwälzen. Grund: Körper und Gehirn hatten einfach noch keine Möglichkeit, runterzufahren. Tipp: Legen Sie vorm Schlafengehen eine Runde Entspannung ein. Techniken wie Meditation, Atemübungen, Entspannungstrainings wie Autogenes Training oder Progressive Muskelentspannung haben sich dafür ideal bewährt. Anleitungen gibt es zu genüge im Netz und auf CD (demnächst auch die geführten Meditationen von Akasha-Phoenix).
     
  4. Flüssigkeiten managen
    Dieses Problem kennt fast jeder. Du liegst im Bett und bist gerade am „wegdösen“, da meldet sich die Blase und und drängt dich raus aus dem Schlaf Richtung Toilette. Danach wieder einzuschlafen fällt dann nicht nur dir schwer. Um diesem Problem entgegenzuwirken sollten wir auf unsere Flüssigkeitszufuhr am Tage achten.
    Am besten nach 16 Uhr keinen starken Kaffee, Schwarz- oder Grüntee und auch keine Cola mehr zu sich nehmen. Das enthaltene Koffein stimuliert den Organismus mitunter stundenlang!
    Drei Stunden vorm Schlafengehen keinen Alkohol mehr konsumieren. Bier oder Wein können zwar das Einschlafen beschleunigen, führen aber in der zweiten Nachthälfte häufig zu Wachzuständen.
    Am Abend Kräutertee trinken - besonders eignen sich schlaffördernde Kräuter wie Hopfen, Melisse und Baldrianwurzeln. Es gibt auch fertig gemischte "Schlaftees" zu kaufen.
    Vorm Zubettgehen eine Tasse warme Milch mit Honig schlürfen. Das kann wahre Wunder bewirken: das Tryptophan aus der Milch verwandelt sich im Gehirn in Serotonin. Die Glukose im Honig, sorgt für den raschen Transport des Eiweißbausteins ins Gehirn. Folgen: Schläfrigkeit und Entspannung.
     
  5. Richtig essen für erholsamen Schlaf
    Die goldene Regel lautet: Niemals mit vollem Magen ins Bett gehen. Die letzte Mahlzeit sollte idealerweise spätestens drei Stunden vor dem Schlafen eingenommen werden. Andernfalls sind Magen und Darm so mit der Verdauung beschäftigt, dass an einen ruhigen, tiefen Schlaf nicht mehrzu denken ist. Falls du abends erst sehr spät nach Hause kommst und dann noch hungrig bist, sollten du auf alle Fälle darauf achten, nur kleine Portionen und keine schwer verdaulichen Lebensmittel mehr zu essen - hart für den Magen sind zum Beispiel Salate, frisches Obst und Vollkornbrot. Nächtliche Ausflüge zum Kühlschrank sollten übrigens absolut tabu sein, wenn du besser schlafen möchtest.
     
  6. Schlaf-Wach-Rhythmus einhalten
    Wie schon in Punkt 1 die „Zubettgeh-Zeit“ spielt auch die „Aufsteh-Zeit“ eine sehr wichtige Rolle, wenn du einen erholsamen Schlaf fördern willst. Klar, keiner steht gerne am Wochende früh auf, aber Studien haben aber gezeigt, dass Menschen, die jeden Tag zur gleichen Zeit aufstehen, seltener an Schlafstörungen leiden. Grund: Der Körper gewöhnt sich an die Weckzeit, die innere Uhr ist darauf eingestellt und Sie werden abends zur richtigen Zeit müde und können so besser schlafen.
     
  7. Ausreichend bewegen für besseren Schlaf
    Wieder einmal den ganzen Tag am PC gesessen und abends noch ein bisschen ferngesehen und dann ab ins Bett? Leider keine gute Idee. Dein Körper braucht Bewegung. Ein kleiner Spaziergang am Abend, Regelmäßiger und moderater Sport helfen ebenfalls gegen nächtliche Unruhe. Dein Sportprogramm solltest du jedoch nicht am späteren Abend durchziehen: Die Anstrengung stimuliert sonst dein Sympathisches Nervensystem, so setzt erst einige Stunden später die nötige Bettschwere ein.
     
  8. Positiv ablenken, ruhig schlafen
    Die meisten Schlafstörungen werden durch Stress, Grübeleien und negative Gedanken ausgelöst. Um diese abzuschütteln, kannst du dir angenehme und ruhige Erinnerungen, Situationen oder Bilder vor deinem inneren Auge ansehen. Stell dir zum Beispiel vor, wie du einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachtest. Du kannst du Wärme auf deiner Haut spüren und hören wie das Vogelgezwitscher, mit der untergehenden Sonne immer leiser wird. Falls sich die negativen Gedanken gar nicht aus dem Kopf vertreiben lassen, hilft natürlich das typische monotone Schäfchenzählen. Autos, Fische und Bücher tun's natürlich auch... Oder probiere einfach mal deinen Atem zu zählen. Einatmen 1, Ausatmen 2, Einatmen 3, Ausatmen 4…
     
  9. Der inneren Uhr zuliebe Licht meiden
    Der grelle Schein von Neonröhren, Bildschirmen und Nachttischlampen macht wach und bringt abends die innere Uhr aus dem Takt. Also bloß nicht bis zum Einschlafen fernsehen, nachts im Netz surfen oder bei Aufwach-Attacken gleich das Licht anknipsen. Deine Zirbeldrüse (Epiphyse) wird es dir danken. Diese ist nämlich auf die Dunkelheit deiner Umgebung während des Schlafens angewiesen, um das „Tag & Glücks“ Hormon Serotonin in das „Nacht & Traum“ Hormon Melatonin zu verstoffwechseln. Also am Besten Handy weg vom Nachttisch, Licht nur an wenn es nötig ist und im Schlafzimmer keine störenden Lichtquellen wie grell leuchtende Radiowecker oder Standby-Leuchten von Eloktrogeräten.
     
  10. Bei Schlaflosigkeit ruhig bleiben
    Beispiel: Du hast schon zweimal hintereinander schlecht geschlafen, bist zum Umfallen müde - aber die Nachtruhe will einfach nicht kommen. Wichtigste Regel: Mach dich nicht verrückt! Der Körper holt sich schon seinen Schlaf zurück. Gedanken wie: "Oje, aber ich muss doch morgen topfit sein" oder "Ich werde nie wieder schlafen können" bringen überhaupt nichts und machen dich nur noch nervöser. Viel besser: ein „unspannendes“ Hörbuch hören oder aufstehen und einige Seiten lesen (aber nicht auf dem Handy, Tablet oder Computer), bis du wieder müde bist. Meist übersteht man einen Tag nach einer unruhigen Nacht viel besser, als man glaubt. Sollten die Schlafstörungen allerdings über einen auffällig längeren Zeitraum anhalten, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

 

Nun wünsche ich dir mit diesen Tipps viel Erfolg, einen guten
und erholsamen Schlaf und schöne Träume!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Tipps für einen erholsameren Schlaf

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